Das ACUD-Kunsthaus in Berlin

Adresse

ACUD Kunsthaus
Veteranenstr. 21
10119 Berlin

Fußläufig vom Hotel Augustinenhof erreichbar in ca. 30 Minuten.

ACUD Kunsthaus

Das ACUD-Kunsthaus ist der letzte künstlerische Freiraum in Berlin, der zur Zeit der Wende 1990 entstanden ist und bis heute überdauert hat. Sein Ziel ist es, auch in Zukunft die Vielfalt und Andersheit Berlins in Kunst und Kultur zu bewahren.
Das ACUD-Kunsthaus ist eine Mischung aus unterschiedlichsten Richtungen der Künstlerszene, ist eine riesige Kunstfläche, die sich durchaus mit dem inzwischen geschlossenen Tacheles vergleichen lässt.
Neben zahlreiche Ateliers verfügt der Ort über eine Galerie, ein Theater, zwei Kinos, einen großen Proberaum, sowie ein Club- und Konzertraum.

Wer sich für neue unkonventionelle Kunstkonzepte interessiert, wird hier regelmäßig Ausstellungen unterschiedlichsten Charakters, experimentelles Theater und ein abwechslungsreiches Kinoprogramm mit künstlerischem Anspruch erwarten können.
Das ACUD bietet Kulturschaffenden aus ganz Berlin die Gelegenheit, neue Ideen zu entwickeln und sich auszutauschen.
Besonders in dem Bar-Café Max Fish im ACUD mit angeschlossenem Biergarten treffen sich Kreative und Kunstinteressierte zum Verweilen.


ACUD Kunsthaus Innenhof Veranstaltung
ACUD Kunsthaus Innenhof

Die Geschichte des ACUD

Wie viele andere Kunst-Orte in Berlin auch hatte es das ACUD nicht immer leicht seinen Platz im schnelllebigen Berlin zu behaupten.
So stand es bereits mehrmals kurz vor der Schließung, da das Konzept des Hauses nicht auf Profit, sondern auf Erhalt und Förderung der Berliner Kunstszene beruht.
Das ACUD ist immer ein ehrenamtliches Vereinsprojekt gewesen, das sich dank eines Insolvenzverfahrens vor der Zwangsvollstreckung schützen konnte.
Die 1990 gegründete Kunstgalerie mit dem damaligen Namen DUCA fand ursprünglich in der Rykestraße 13 im Prenzlauer Berg in zwei Wohnungen eines heruntergekommen, leerstehenden Hauses ihren Platz. Durch die Vereinigung mit anderen Projekten entstand dann der gemeinnützige Alternative Kunstverein ACUD e.V. Das baufällige Haus in der Rykestraße kam bald nicht länger als Standort in Frage. Deshalb durfte sich der Verein, der inzwischen viele Freunde und Fürsprecher gewonnen hatte, mit Hilfe einer Wohnungsbaugesellschaft, dem Bezirksamt-Mitte und vielen weiteren Vereinen eines von 50 Häusern zur Weiterführung seiner Aktivitäten aussuchen.
Die Wahl fiel auf ein Objekt in der Veteranenstraße, das das ACUD 2001 nach vielem Hin und Her

schließlich kaufte.
Es wurde ein Erbbaurechtsvertrag geschlossen, der das Gebäude 50 Jahre der kulturellen Nutzung zuschrieb. Nach aufwändigen und kostenintensiven Renovierungsarbeiten mit Unterstützung des Landes Berlin konnte das ACUD-Kunst- und Kulturhaus 2006 schließlich eröffnet werden.
2010 wurde klar, dass der Alternative Kunstverein seine durch die Renovierung entstandenen Schulden von knapp 1 Millionen Euro nicht an die Gläubiger zurückzahlen konnte. Zudem kürzte das Land Berlin aufgrund von Baumängeln seine Projekt-Förderung.
Zwar konnten die Kreativen ihre künstlerische Arbeit fortführen, das Gebäude stand jedoch stets kurz vor der Zwangsvollstreckung. Der Verein war schließlich gezwungen einen Insolvenzantrag zu stellen.
Durch diesen konnte ein Investor für das Kunsthaus gefunden werden, der dem Verein das Gebäude auch zukünftig auf Mietbasis überließ.
2014 wurde so das ACUD-Kunsthaus vor der Zwangsvollstreckung bewahrt und eröffnete unter dem Namen „ACUD macht neu“.
Inzwischen ist die Arbeit des Vereins auch für die Zukunft gesichert. Das Haus hat als unabhängiger Ort für die Künste wieder alle Bereiche für die Kunst und Besucher geöffnet.


Club Lecture im ACUD Kunsthaus
Performance im ACUD Kunsthaus
Konzert im ACUD Kunsthaus

Ich bin für Sie da:

Concierge im Albrechtshof Hotel in Berlin

Franziska Varga
Concierge

Organisation von Theater-, Konzert-,
Museumskarten sowie
Eintrittskarten für Schiffsrundfahrten
T +49 30 30886-126
F +49 30 30886-100
reception(at)albrechtshof-hotels(dot)de

Bewertungen

Hotel Augustinenhof